Turnerreise: 20. September 2020

Virusbedingt verzichtete die Turnerschar für einmal auf eine zweitägige Turnerreise. Stattdessen erkundigten 13 Turnerinnen und Turner auf einem sonntäglichen Tagesausflug die erweiterte Region. Schnell zeigte sich, dass es auch in unserer Region noch diverse bisher unbeachtete Flecken zu entdecken gibt.

 

In Luzern machte man sich auf die Verfolgung des Fuchses. Der «Fox» führte die Turner auf seinem «Trail» via Konservatorium und Waldkappelle zu einer Föhre. Diese wies ihnen dann den Weg zum Rotsee, wo sie kurz den national bekanntesten Ruderern bei ihrer Schweizermeisterschaft zuschauen konnten. Eine wendige Ente lotste die Wanderschar dann zur Redaktion der Luzerner Zeitung. Dort gab es die neusten Nachrichten des flinken Fuchses. Diese führten die Verfolger schliesslich, an touristisch bekannten Orten vorbei, zurück ins Stadtzentrum. Die Mittagsrast im Restaurant Waldstätterhof hatte man sich nach der erfolgreichen Fuchsjagd redlich verdient.

 

Am Nachmittag für viele eine weitere Premiere. Die Reise ging mit dem fast neuen Pendlerkatamaran sowie der renovierten Standseilbahn auf den Bürgenstock. Die dortige Panoramalounge lud zum Verweilen ein, doch die Wanderschar entschied sich nach kurzer Diskussion, die Rast auf später zu verschieben. Nach dem ersten Teil des Felsenweges teilte sich beim Hammetschwandlift die Gruppe. Die einen nutzten die Gelegenheit, den berühmten Lift zu besteigen; seit langer Zeit wieder einmal oder sogar zum ersten Mal. Die anderen wählten die kürzere Variante und vollendeten den Felsenweg. Via Kapelle St. Jost landeten beide Wandergruppen schliesslich im Restaurant Schlüssel in Ennetbürgen. Hier konnte man sich mehr oder weniger lang für die finale Schifffahrt (ohne Gastroangebot) nach Gersau stärken.

 

Fazit der Reise: Nicht immer muss man in die Ferne schweifen. Auch in der Nähe gibt’s noch so manches Unbekannte zu entdecken.


Skiweekend: 8./9. Februar 2020

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Das Skiweekend führte die Gersauer Turner dieses Jahr ins Gersauer Skigebiet. Zumindest geplant war es so. Mangels Skibetrieb auf der Rigi entschied man kurzerhand, den Samstag skifahrerisch auf dem Stoos zu verbringen. Ein schöner Skitag, obwohl man sich über die Qualität der Piste bis zum Schluss nicht einig wurde. Pünktlich zum Nachtessen lockte uns das Alpenkräuterfondue und die feinen Cordon Bleus dann aber doch auf den Burggeist. Bei und rund um den Vollmond wurde reichlich diskutiert, bis man sich zu anständiger Stunde müde zu Bette begab.

Am Sonntagmorgen entschied man sich als Skiersatzvariante für eine kleine Wanderung. Via Elend ging’s zur Scheidegg-Arche. Dort genoss man die Aussicht und stimmte sich thematisch schon mal auf die Turnshow vom 25. April ein, welche unter dem Motto «Schiff Ahoi» steht. Via Burggeist und einer erneuten Verköstigung ging’s anschliessend bei traumhaftem Wetter wieder runter ins Dorf.